++ Recken erkämpfen sich einen Punkt gegen Löwen ++

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Es war eine spannende Partie auf Augenhöhe. Das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga zwischen den Recken und den Rhein-Neckar Löwen Donnerstagabend in der Tui Arena. Die TSV Hannover Burgdorf konnte einen Rückstand von zwischenzeitlich 6 Punkten aufholen und am Ende ein Unentschieden von 29 zu 29 herausholen. Ein Wimpernschlag mehr und es hätte sogar für einen Sieg gereicht. Doch der letzte Wurf der Recken auf das leere Tor der Löwen überquerte erst nach dem Abpfiff die Torlinie. Aber mit dem Unentschieden haben die Recken ihre Tabellenführung verteidigen können.

 

++ Anderten: Blindgänger erfolgreich gesprengt ++

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Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die Donnerstagabend in Anderten bei Bauarbeiten entdeckt worden war, konnte am Abend kontrolliert gesprengt werden. Bereits zweieinhalb Stunden nach Beginn der Räumung des Gebietes, konnten die 2200 betroffenen Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Eine Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Fliegerbombe war nicht möglich. Sie musste kontrolliert gesprengt werden, weil ein Stück des Blindgängers abgerissen war und der Zünder im noch verbliebenden Teil mit etwa 40 Kilo Sprengstoff steckte. Die Einsatzkräfte positionierten Wassersäcke mit insgesamt 24.000 Litern auf die Bombe, um die Wucht der Detonation einzudämmen. Trotzdem hinterließ die geplante Sprengung einen großen Krater von vier Metern Tiefe und zehn Metern Durchmesser. Der Abend verlief aber reibungslos. Mehr als 400 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei waren am Donnerstag bei der Evakuierung im Einsatz. Auch die Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin musste während der Bombensprengung gesperrt werden.

++ Schlag gegen Cybercrime-Bande: Langenhagener in U-Haft ++

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Ein Mann aus Langenhagen soll Kopf einer im Internet agierenden Betrügerbande sein. Ermittler der Task Force Cybercrime haben eine Razzia in sechs niedersächsischen Städten durchgeführt, darunter in Langenhagen, Seelze und Hannover. Drei Männer wurden festgenommen und kamen in Untersuchungshaft, so auch der 30 Jahre alte Hauptverdächtige aus Langenhagen. Die Betrügerbande soll sich im Internet die Passwörter für Bankkonten von Privatleuten verschafft und diese dann geplündert haben. Nach den bisherigen Ermittlungen haben die Täter rund 335.000 Euro ergaunert und das Geld ins Ausland transferiert. Bei der Durchsuchungsaktion fanden die Fahnder 100.000 Euro. Außerdem wurden Computer, Laptops, Handys und Speichermedien beschlagnahmt. Es wurden zudem zahlreiche Konten der Beschuldigten und eine Immobilie gepfändet. An der Polizeiaktion waren mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt. Die Fahnder hatten schon seit Langem gegen die Bande ermittelt. Dazu wurden unter anderem in großem Stil Telefonanschlüsse überwacht.

++ Neues Konzept für Sanierung der LKA-Gebäude ++

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Der Aus- und Neubau des Landeskriminalamtes in Hannover war bereits abgesagt worden, weil die Kosten zu hoch waren. Nun haben Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers und Innenminister Boris Pistorius eine Alternative präsentiert. Im kommenden Jahr soll mit der Sanierung alter Gebäudeteile am Waterlooplatz begonnen werden. Am bisherigen zentralen Standort des LKAs soll es einzelne Neubauten geben. Auch die heruntergekommenen Liegenschaften in der Schützenstraße in der List sollen saniert werden. Mit dem Neubau für das Kriminaltechnische Institut soll nicht vor 2022 begonnen werden. Insgesamt stehen nach Angaben des Finanzministeriums 130 Millionen Euro für die Projekte bereit.

++ Schweres Unwetter - Feuerwehr zählt 500 Einsätze ++

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Ein schweres Unwetter mit Starkregen ist in der Nacht zu Mittwoch über unsere Stadt gezogen. Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun – bis zum Nachmittag. Denn viele Menschen bemerkten erst nach dem Aufstehen, dass ihre Keller und Garagen vollgelaufen waren. Schon in der Nacht waren die Einsatzkräfte in Stadt und Region zu Einsätzen ausgerückt - insgesamt kamen rund 500 zusammen.

Darunter auch auf der Podbi in Höhe Bahlsen, dort war ein Baum auf die Straße gekippt. Außerdem musste die sogenannte Kaisergabel wegen Überschwemmung geschlossen werden, also die Unterführung der B6 in der Verlängerung der Ritter-Brüning-Straße. Und auch die B65 im Bereich der Eisenbahnunterführung auf dem Südschnellweg war nicht befahrbar.

Die List und die Oststadt waren insgesamt besonders stark von dem Unwetter betroffen. Im Umland traf es vor allem Langenhagen. Allein dort musste die Feuerwehr zu rund 90 Einsätzen ausrücken.

++ Vermisster Junge aus Bemerode tot aufgefunden ++

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Traurige Gewissheit: Der vermisste Junge aus Bemerode ist am Mittwoch tot aufgefunden worden, im Mittellandkanal in Höhe der Hindenburgschleuse. Das hat die Polizei mitgeteilt. Zur Todesursache machte die Behörde keine Angaben. Der 16-Jährige, der im Rollstuhl saß, galt seit Donnerstag als vermisst. Die Polizei hatte mit einem Foto nach dem offenbar suizidgefährdeten Jungen gesucht.

++ Straßenrennen in Langenhagen: 19-Jähriger fährt Auto zu Schrott ++

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Bei einem illegalen Straßenrennen in Langenhagen hat ein 19-Jähriger einen Unfall verursacht. Der junge Mann war Dienstag am späten Abend in einem schwarzen 5er BMW unterwegs. Auf der Walsroder Straße lieferte er sich ein Rennen mit einem weißen Mercedes. Die Fahrzeuge fuhren mit 100 Stundenkilometern stadtauswärts. An der Kreuzung Klusriede übersah der 19-Jährige laut Polizei eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Ampel. Der Fahrer blieb unverletzt, das Auto erlitt einen Totalschaden. Die Ermittler suchen nun nach dem anderen Fahrer.

 

 

 

 

 

++ Feuerwehren nach Starkregen im Dauereinsatz ++

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Überschwemmte Straßen, umgekippte Bäume und vollgelaufene Keller: Nach dem Unwetter mit heftigem Starkregen hatten die Feuerwehren in der Nacht zu Mittwoch viel zu tun. Und auch am Morgen gingen weitere Einsätze ein, weil viele Bürger erst nach dem Aufstehen bemerkt hatten, dass ihre Keller und Garagen vollgelaufen waren. Im Laufe des Morgens arbeiteten die Feuerwehren etwa 100 weitere Einsätze ab. Sie mussten überwiegend Wasser abpumpen. Schon in der Nacht waren die Feuerwehren in der Stadt und Region zu mehr als 300 Einsätzen ausgerückt – größtenteils wegen Wasserschäden in Gebäuden. Es musste aber zum Beispiel auch ein umgekippter Baum in Höhe Bahlsen von der Podbi geräumt werden. Und es waren auch ein paar Straßen überflutet, die zeitweise gesperrt werden mussten.  So zum Beispiel die Unterführung der B6 zwischen Linden-Süd und Ricklingen und die B65 im Bereich der Eisenbahnunterführung auf dem Südschnellweg. In der Stadt Hannover gab es vor allem viele Einsätze in der List und in der Oststadt. Und im Umland traf es insbesondere Langenhagen mit gut 90 Einsätzen.  

++ Paketfahrer beim Plündern von Paketen erwischt ++

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Es war eigentlich sein Job die Paketsendungen auszuliefern - stattdessen soll ein Paketfahrer aber gemeinsam mit einem Komplizen etliche Sendungen geplündert haben. Die Polizei ermittelt gegen die beiden wegen gewerbsmäßigen Diebstahls sowie der Verletzung des Postgeheimnisses. Die Pakete waren in einer Postfiliale in Wettbergen eingeladen und dann zum Postverteilzentrum nach Pattensen gebracht worden. Dort sind der 29 Jahre alte Paketfahrer und sein 30-jähriger Komplize vom Sicherheitsdienst beim Öffnen von Sendungen erwischt worden. Noch in derselben Nacht durchsuchte die Polizei die Wohnungen der Tatverdächtigen in Bothfeld und Linden-Süd. Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Männer für gut 50 Paketdiebstähle verantwortlich sind. Eine genaue Auswertung der Post steht aber noch aus. Die Polizei sucht weitere Geschädigte, die Pakete in der Postfiliale in Wettbergen abgegeben haben und Sendungen vermissen.

++ 16-jähriger Rollstuhlfahrer aus Bemerode weiterhin vermisst ++

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Seine Familie macht sich große Sorgen und hofft verzweifelt auf ein Lebenszeichen. Seit nun fast einer Woche wird ein Jugendlicher aus Bemerode vermisst. Der 16 Jahre alte Rajeh K., der mit amputierten Beinen im Rollstuhl sitzt, war zuletzt am vergangen Donnerstagabend an der Wohnung seiner Familie am Lehmbuschfeld gesehen worden. Danach verliert sich seine Spur - trotz polizeilicher Ermittlungen, Öffentlichkeitsfahndung und einer Suche mit Spürhunden in der näheren Umgebung. Bislang sind die Ermittler davon ausgegangen, dass sich der Jugendliche möglicherweise in einer hilflosen und lebensgefährlichen Lage befinden könnte. Jetzt haben sie auch Hinweise darauf erhalten, dass der 16 Jahre alte Rollstuhlfahrer Selbstmordabsichten haben könnte. Daher hat die Polizei sich jetzt nochmals mit einem Foto des Jugendlichen an die Öffentlichkeit gewandt und bittet dringend um Hinweise.

++ "Gleichgültig" und "egoistisch" - Gemeinde Wedemark klagt über Vermüllung ++

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An Straßen, Feldwegen oder mitten in der Landschaft – die Gemeindeverwaltung Wedemark zeigt sich verstimmt über zunehmend illegal abgestellten Müll. Zugleich rief sie ihre Bürger zu einem achtsameren Umgang auf. "Gleichgültig", "egoistisch" und "dissozial" – bei solchen Prädikaten in der offiziellen Erklärung lässt sich die Gemeindeverwaltung ihre Verärgerung deutlich anmerken. Die wilde Vermüllung der Wedemark habe extrem zugenommen, heißt es. Dabei verweist die Verwaltung nicht nur auf den Umweltaspekt, sondern auch auf den Faktor, dass die Müllbeseitigung öffentliche Ressourcen fordere, die eigentlich dringend woanders benötigt würden. Denn das sei nicht die Aufgabe der Gemeinde. Außerdem habe sich eingebürgert, gelbe Säcke jederzeit, und nicht erst vor Abholung an die Straße zu stellen. Auch falsch befüllte und deshalb nicht mitgenommene Säcke würden oft einfach liegengelassen. Ausgemachten Übeltätern drohen ab jetzt empfindliche Bußgelder.

 

++ Bohrarbeiten am Landwehrkreisel dauern länger als geplant ++

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Die Einschränkungen am Landwehrkreisel werden länger dauern. Die Kampfmittelsondierung zieht sich statt bis zum kommenden Freitag nun noch bis nächste Woche Dienstag, teilte die Landesstraßenbaubehörde Dienstag in Hannover mit. Zur Begründung hieß es: Die Bohrarbeiten seien eingeschränkt, weil der Verkehr immer noch durch je eine Spur pro Fahrtrichtung aufrechterhalten bleibt, dadurch gelange man nicht an alle erforderlichen Flächen. Am Freitag müsse die Verkehrsführung nochmal geändert werden, der Landwehrkreisel bleibe aber befahrbar, wenn auch weiterhin mit Behinderungen.

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