++ 75 Jahre seit Auschwitz-Befreiung: Onay warnt vor Vergessen ++

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Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 75. Mal. Deshalb haben in Hannover Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau an die Opfer des Holocaust erinnert. An der „Wand der Namen“ der Gedenkstätte Ahlem legten beide am Montag einen Kranz nieder. „Diese Erinnerung schmerzt. Vor allem schmerzt es, miterleben zu müssen, wie das heute von vielen Menschen vergessen wird. Es darf keinen Schlussstrich geben. Es braucht diese Erinnerungskultur“, sagte Oberbürgermeister Onay gegenüber Radio Hannover. Im KZ Ausschwitz-Birkenau in Polen haben die Nazis zwischen 1940 und 1945 zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen umgebracht. Rund 90 Prozent davon waren Juden.

++ E-Scooter: Hunderte fahren Betrunken ++

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Allein in den letzten fünf Monaten des vergangenen Jahres hat die Polizei 245 Trunkenheits-Fahrten mit Elektrorollern festgestellt – und das ist nur die Zahl der bekannten Fälle. Rund 60 Prozent der Fahrer hatten dabei mehr als eine Promille oder waren an einem Unfall beteiligt. Erst vergangene Woche war ein 22-Jähriger wegen einer Trunkenheits-Fahrt auf einem E-Roller vom Amtsgericht verurteilt worden. Der Mann muss seinen Führerschein für acht Monate abgeben.

++ Fieses Jucken: Zahl der Krätze-Fälle steigt ++

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Die Hautkrankheit Krätze hat sich in den vergangenen Jahren wieder stärker in der Region Hannover ausgebreitet. Waren es 2017 laut Landesgesundheitsamt noch etwas mehr als 200 Fälle, so ist die Zahl im vergangenen Jahr auf mehr als 500 geklettert – vor allem in Kitas und Schulen. Die Behörden beraten dazu aktuell betroffene Einrichtungen. Krätze wird durch Milben verursacht, die starken Juckreiz auslösen. Allerdings muss man minutenlangen Körperkontakt zu einer erkrankten Person haben, um sich anzustecken.

++ Hannover 96: Noch ein neuer Torwart verpflichtet ++

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Nach dem Verletzungs-Aus des neuen zweiten Torwarts Martin Hansen, hat Hannover 96 reagiert: Die „Roten“ haben Michael Ratajczak vom SC Paderborn als Torwart verpflichtet. Er bekommt einen Vertrag bis 2021, wie 96 heute mitteilte. Man sei froh, mit dem 37-Jährigen einen erfahrenen Mann verpflichtet zu haben, so der sportliche Leiter Gerhard Zuber.  Ratajczak sagte, er fühle sich topfit und habe keinen Moment gezögert. Der Däne Hansen hatte sich im Training eine Verletzung zugezogen. Die „Roten“ hatten ihn frisch verpflichtet. Morgen Abend spielt 96 auswärts gegen Jahn Regensburg. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

++ Verbotszone: Taschenmesser am Hauptbahnhof tabu ++

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Taschenmesser, Äxte und Baseballschläger: Das alles sind keine Waffen im rechtlichen Sinn, trotzdem sind sie seit heute tabu – und zwar rund um den Hauptbahnhof. Zwischen Berliner Allee, Lister Meile und Fernroder Straße dürfen die potenziell gefährlichen Gegenstände abends und nachts zwischen 22 und 6 Uhr nicht mehr mitgeführt werden. Bei Verstoß droht ein Bußgeld bis zu 5000 Euro. Ein Sicherheitsdienst soll die Einhaltung der Verbotszone überwachen. Stadt, Polizei und Bahn hatten im Juni angekündigt, gemeinsam gegen das Gewalt- und Trinkerproblem vorgehen zu wollen. Die Polizei darf seither hinter dem Hauptbahnhof ohne Angabe von Gründen jeden kontrollieren. Vor allem im Dunstkreis der Drogenhilfe-Station „Stellwerk“ hatte es mehrere Gewaltverbrechen gegeben.

++ Wechselgerüchte um 96-Stürmer Weydandt ++

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Wechselt 96-Stürmer Hendrik Weydandt an die Weser? Das berichtet zumindest die „Bild“ ohne Angabe von Quellen. Demnach steht Hendrik Weydandt auf der Einkaufsliste von Werder Bremen, die derzeit offenbar nach Ersatz für den verletzten Niclas Füllkrug suchen. 96-Trainer Kenan Kocak wollte die Gerüchte nicht kommentieren. Weydandts Vertrag bei den „Roten“ läuft noch bis Saisonende. Gewissheit gibt es spätestens am 31. Januar, dann schließt sich das Transferfenster.

 

 

 

++ Mordfall aus 1995 neu aufgerollt ++

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Der Mord an einem LKW-Fahrer aus Seelze aus dem Jahr 1995 ist noch immer ungeklärt. Jetzt wird der Fall von Polizei und Staatanwaltschaft neu aufgerollt. Der 57 Jahre alte Berufskraftfahrer war damals auf dem früheren Betriebsgelände der Firma Michaelis an der Kreisstraße im Industriegebiet in Misburg-Süd erschossen aufgefunden worden. Ein Mitarbeiter der Firma hatte den Toten in einem Container entdeckt. Eine neu eingerichtete Cold Case Einheit der Polizei Hannover befasst sich nun intensiv mit der Aufarbeitung dieses alten Falles. Die Ermittler haben die Spuren von damals nach den neuesten wissenschaftlichen Methoden beim Landeskriminalamt untersucht und mehrere Zeugen aus der damaligen Zeit erneut vernommen. Die akribische Arbeit der Cold Case Ermittler habe neue, vielversprechende Ermittlungsansätze erbracht, so die Kripo. Die Polizei Hannover hat für Zeugenhinweise, die zur Ergreifung und Überführung des Täters führen, eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt.

++ Bahnverkehr Hannover-Berlin ab Freitag eingeschränkt ++

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Bahnfahrer müssen sich ab Freitag auf der ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin auf längere Fahrzeiten, geänderte Fahrpläne, ausfallenden Halte und Behinderungen einstellen. Grund dafür sind Bauarbeiten - die Strecke ist teilweise nur eingleisig befahrbar. Betroffen sind sowohl ICE- als auch Intercity-Linien, die etwa zwischen Berlin und Köln, Berlin und Frankfurt oder Berlin und Amsterdam unterwegs sind. Die Behinderungen sollen drei Wochen andauern.

 

 

++ Mann randaliert auf Flug nach Hannover ++

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Zwischenfall auf einem Flug vom ägyptischen Badeort Hurghada nach Hannover: Dort ist ein betrunkener Passagier ausgeflippt und hat derart randaliert, dass er vom Bordpersonal gefesselt werden sollte. Wie die Polizei berichtet hatte der Mann die Regeln an Bord des Fliegers missachtet und war zunehmend aggressiv geworden. Weil er andere Fluggäste und die Sicherheit an Bord gefährdete, ordnete der Pilot die Fesselung des 27-jährigen an. Das Vorhaben gelang aber nicht, weil sich der Mann so heftig dagegen wehrte. Nach der Landung in Hannover kam die Bundepolizei zu Hilfe und nahm den Betrunkenen fest. Ein Atemalkoholtest ergab mehr als 2 Promille.  

++ Recken-Streit mit Hallenbesitzer geht vor Gericht ++

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Sportlich könnte es für die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf kaum besser laufen. Die frisch gekürte „Mannschaft des Jahres“ steht in der Bundeliga auf Tabellenplatz Zwei. Wirtschaftlich aber werden die Planungen der Recken seit zwei Jahren von einem Streit mit dem Hallenbesitzer beeinflusst. Am Freitag soll die Justiz klären. Es geht um ausbleibende Zahlungen und die Frage: Wer hat den Vertrag gebrochen? Zur Saison 2017 hatten beide Seiten vereinbart, dass die Recken die meisten Spiele in der TUI-Arena austragen. Im Gegenzug sollte Hallenbesitzer Papenburg mit bis zu einer Million Euro für mögliche Etatlücken des Clubs aufkommen. Und tatsächlich machten die Recken damals einen Fehlbetrag von 400.000 Euro geltend. Papenburg will aber nicht zahlen. Er sagt ihm fehlt ein tieferer Einblick in die Finanzen des Vereins. Die Recken machen hier aber Datenschutzgründe geltend. Zuvor waren bereits Mediationsgespräche zwischen beiden Parteien gescheitert. Deshalb entscheidet nun das Gericht.

++ Urteil: Betrunkener E-Scooter-Fahrer muss Führerschein abgeben ++

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Wer betrunken auf einen E-Scooter steigt, riskiert seinen Auto-Führerschein - Es gelten die gleichen Promillegrenzen: Dies ist nun einem 22-Jährigen aus Seelze vor Gericht noch einmal vor Augen geführt worden. Er muss seinen Führerschein erst einmal abgeben. Der 22-jährige war im vergangen Sommer, kurz nach der Einführung des E-Scooter-Verleihs in Hannover, betrunken auf einem Elektro-Roller erwischt worden. Er fuhr mit 1,2 Promille durch die Fußgängerzone zwischen Kröpcke und Steintor. Gegen den damaligen Strafbefehl legte der 22-jährige Einspruch ein. Er habe nicht gewusst, dass es auch für E-Scooter eine Promille Grenze gibt. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das Gericht entschied, dass der junge Mann knapp 1300 Euro Bußgeld für seine Alkoholfahrt zahlen und seinen Führerschein für zehn Monate abgeben muss. Auch für das E-Scooter Fahren verhängte das Gericht ein dreimonatigen Fahrverbot.

++ Oberricklingen: Mann zieht Schusswaffe und bedroht Schüler ++

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In Oberricklingen hat ein Mann eine Schusswaffe gezogen und auf einen Schüler gerichtet. Der Vorfall passierte in einer Stadtbahn. Dort hatte der 35-jährige zuvor eine Schülergruppe angepöbelt und bedroht. Ein 16-jähriger mischte sich ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Doch dann wurde der Jugendliche selbst bedroht. Der Mann zog eine Schusswaffe und richtete sie direkt auf den 16-jährigen. Es gab ein wildes Handgemenge, wobei der Jugendliche einen Schlag mit der Pistole abbekam. An der Haltestelle Bartold-Knaust-Straße, konnte der 16-jährige den Angreifer aus der Bahn drängen und über ein Geländer stoßen. Der Mann fiel auf die Straße und zielte dann mit der Waffe auf mehrere umstehende Menschen, bevor er flüchtete. Die Polizei konnte den Mann später ausfindig machen und ermittelt nun gegen ihn wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Er wurde in eine Psychiatrie eingewiesen.

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