++ Urlaubssaison gerettet: Tui will Reisegeschäft wieder anschieben ++

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Die Bundesregierung will die Reisewarnung für die meisten europäischen Länder aufheben – und der weltgrößte Reisekonzern Tui hat sich heute erleichtert darüber gezeigt. Man wolle ab der zweiten Junihälfte wieder Ziele im Süden anfliegen, darunter auch Mallorca, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Entsprechende Gespräche mit der Regionalregierung der Balearen gebe es bereits.

Ab Juli solle zudem ein Sonderflugplan gelten, um Urlauber etwa nach Spanien, Griechenland, Portugal und Zypern zu bringen, teilte Tui mit. Wann Tui wieder von Hannover aus fliegen will, war zunächst unklar. Wegen der Corona-Krise ist der weltgrößte Reisekonzern auf staatliche Unterstützung angewiesen.

++ Noch mehr Arbeitslose wegen Corona - aber auch offene Stellen ++

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Die Corona-Krise trifft den Arbeitsmarkt hier bei uns in der Region Hannover mit voller Wucht. Waren im April noch rund 82.000 Menschen ohne Job, waren es im Mai schon rund 85.5000 – ein Plus von 4,6 Prozent. Vergleichen mit dem Mai 2019 wird der Anstieg noch deutlicher – da steht ein Plus von 10 Prozent zu Buche.

Niedersachsen stecke „mitten in einer ernsten Wirtschaftskrise“, sagt die Regionalchefin der Bundesagentur für Arbeit in Hannover, Bärbel Höltzen-Schoh. Normalerweise nehme die Beschäftigung nach dem Winter zu. Diese Frühjahrsbelebung sei aber wegen Corona ausgefallen. Immerhin: Landesweit ist die Zahl der offenen Stellen wieder deutlich gestiegen – vor allem im Bau, Gastgewerbe und Handel.

++ Amazon plant neues Verteilzentrum in Sehnde ++

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Der Onlineversandhändler Amazon will in der Region Hannover ein neues Verteilzentrum aufbauen. Nach den Plänen des Unternehmens sollen auf knapp 10.000 Quadratmetern im Sehnder Ortsteil Höver etwa 80 Arbeitsplätze entstehen. Eröffnet werden soll das neue Verteilzentrum voraussichtlich schon in diesem Herbst. Dafür soll eine bereits bestehende Logistikhalle umgenutzt werden. Derzeit betreibt Amazon in Niedersachsen ein großes Logistikzentrum in Winsen, ein Sortierzentrum in Garbsen und zwei kleinere sogenannte Verteilzentren.

++ Land plant ab Montag weitere Corona-Lockerungen ++

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Die Landesregierung plant ab kommendem Montag offenbar weitere Corona-Lockerungen. Nach den Restaurants und Biergärten sollen nun auch die Kneipen wieder öffnen dürfen. Open-Air-Kulturveranstaltungen werden Medienberichten zufolge ebenso wie Vereinstreffen erlaubt – unter freiem Himmel und mit maximal 250 Besuchern. Hotels sollen zudem künftig 80 statt wie bisher 60 Prozent ihrer Bettenkapazitäten belegen dürfen und auch touristische Busreisen sollen wieder möglich sein. Außerdem wird offenbar die Teilnehmerzahl bei Hochzeiten, Beerdigungen, Konfirmationen oder Taufen auf 50 Personen erhöht. Bestätigt sind diese Lockerungspläne noch nicht. Die Landesregierung hat sich bislang dazu noch nicht geäußert. Das Regelwerk muss noch beschlossen werden.

++ Erreichbarkeit in Corona-Krise: Stadt öffnet neues Bürgeramt am Schützenplatz ++

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Weil die Corona-Auflagen im laufenden Betrieb nicht eingehalten werden könnten, bleiben die Bürgerämter Döhren und Ricklingen vorerst geschlossen. Die Stadt Hannover reagiert aber jetzt auf den Ausfall und öffnet ab Mittwoch ein zusätzliches Bürgeramt am Schützenplatz. Und zwar in dem Gebäude des Hannover Service Centers. Hier waren sowieso bereits Räume für ein neues Bürgeramt vorgesehen.  Wie derzeit in allen anderen Bürgerämtern können aber auch in dem neuen am Schützenplatz nur Anliegen mit Termin bearbeitet werden. Im Zuge der Corona-Krise musste die Stadt die Arbeitsweise in den Bürgerämtern grundlegend verändern. Um die Abstandsregeln berücksichtigen zu können, sind beispielsweise Hygienewände und Spuckschutzvorrichtungen installiert worden. Aufgrund der räumlichen Situation war es in Ricklingen und Döhren nicht möglich entsprechende Schutzmaßnahmen zu errichten. Daher bleiben die Bürgerämter voraussichtlich bis Ende August geschlossen.

++ Trockene Böden: Flächenbrand in Langenhagen-Kaltenweide ++

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Die wenigen Regenfälle in den vergangenen Wochen machen den Böden auch in der Region Hannover zu schaffen. Gerade noch rechtzeitig ist am Dienstagmittag ein Flächenbrand in Langenhagen-Kaltenweide entdeckt worden! In der Nähe des Kiebitzkruges waren gut 200 Quadratmeter Unterholz in Brand geraten. Mitarbeiter eines Recyclingbetriebs bemerkten gegen 12:15 Uhr den Brand auf einer Grünfläche zwischen dem Unternehmen und einem Angelsee und verständigten die Feuerwehr. Zugleich griffen sie auch selbst zum Feuerlöscher – bis die Einsatzkräfte vor Ort waren und übernehmen konnten. Nach Abschluss der Löscharbeiten wässerte die Feuerwehr noch ausgiebig den trockenen Boden, um sicherzustellen, dass keine Glutnester übersehen wurden. Im Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdiensts gilt aktuell die Vierte der fünf Gefahrenstufen für die Region Hannover. Die Feuerwehr bittet um einen achtsamen Umgang in der Natur: Weggeworfene Zigarettenstummel, Grillkohle, Glasscherben und z.B. Blechdosen können leicht solche Flächenbrände verursachen.

++ Nach Großbrand in Bissendorf: Polizei geht von Brandstiftung aus ++

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Nach dem Großbrand im Industriegebiet in Wedemark-Bissendorf geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das Feuer hatte in der Nacht zu Pfingstmontag eine Industriehalle zweier Firmen für Autoaufarbeitung vollständig zerstört und einen Millionenschaden hinterlassen. Drei Menschen, darunter ein siebenjähriges Kind, konnten noch rechtzeitig und unverletzt aus einer angrenzenden Einliegerwohnung gerettet werden. Hier hatte sich der Brandrauch bereits ausgebreitet. Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben den Brandort am Zöllners Garten am Dienstag untersucht. Sie gehen davon aus, dass jemand absichtlich das Wohnmobil in Brand gesetzt haben muss, das unmittelbar neben der Halle geparkt war. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 2,5 Millionen Euro. In der Halle befanden sich auch mehrere Autos, die ebenfalls vollständig ausgebrannt sind. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Industriegebiet im Südwesten Bissendorfs gemacht haben – insbesondere am Zöllners Garten – sollen sich bei der Kripo melden.

++ "Hannoversches Stabilitätspaket" kann beantragt werden ++

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Sportvereine, Kulturschaffende und Gastronomen: Viele von ihnen hat die Corona-Krise hart getroffen. Die Stadt hat deshalb ein weiteres Hilfspaket über drei Millionen Euro auf den Weg gebracht, das „hannoversche Stabilitätspaket“. Anträge könnten ab sofort im Netz gestellt werden, teilte die Verwaltung am Freitag mit.

Beim Stabilitätspaket gehe es darum, Strukturen zu stabilisieren, die für das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben in Hannover wesentlich seien, sagte Oberbürgermeister Belit Onay.

Der größte Teil des Pakets, rund 1,5 Millionen Euro, sind etwa für Gastronomie, Stadtteilfeste und Beherbergungsbetriebe vorgesehen. 650.000 für die Kultur und 400.000 Euro für Hilfsorganisationen. Vorgesehen sind nicht nur Zuwendungen, sondern auch der Verzicht auf Mieten und Pachten oder Gebührennachlässe. Anträge für das Stabilitätspaket können im Netz gestellt werden unter stabilitaetspaket.hannover-stadt.de

++ Corona bei UPS zieht Kreise: Drei Verdachtsfälle in Kitas ++

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Der Corona-Ausbruch bei UPS in Langenhagen zieht weiter Kreise: Nach zwei Covid-19-Infektionen in einer Schule und einer Kindertagesstätte hier in unserer Stadt gibt es nun drei weitere Corona-Verdachtsfälle – wieder in hannoverschen Kitas. Das hat die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag gesagt.

72 Mitarbeiter des UPS-Paketzentrums in Langenhagen sind derzeit mit Corona infiziert, weitere 80 sind zum Teil erneut auf das Virus getestet worden. Die Ergebnisse sollen laut Schröder frühestens morgen vorliegen. Die Infektionen und Verdachtsfälle an Schulen und Kitas sind demnach auf UPS-Mitarbeiter zurückzuführen. Die Betroffenen sollen sich in Quarantäne befinden. Krisenstabs-Vize Schröder sagte, seit der ersten Corona-Infektion bei UPS vor zwei Wochen hätten die Behörden die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich eingedämmt.

Bei UPS in Langenhagen arbeiten rund 900 Menschen, 72 sind derzeit Corona-positiv. Paketboten sollen nicht betroffen sein. Insgesamt sind die Neuinfektionen in Niedersachsen zuletzt wieder leicht angestiegen.

++ Notleidende Musiker: Igor Levit spielt 20 Stunden Klavier ++

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Hannovers Star-Pianist Igor Levit will ein Zeichen setzen und 20 Stunden ohne Pause Klavier spielen. Damit will der 33-Jährige auf die Notlage von Musikern in der Corona-Krise aufmerksam machen. Das Stück, das Levit spielen will, heißt „Vexations“, zu deutsch etwa: Quälereien, von Erik Satie.

Und der Name Quälereien ist Programm, denn „Vexations“ passt auf eine Notenseite, muss aber 840 Mal wiederholt werden. Brutal also – so wie die Corona-Krise zu den Künstlern, sagte Levit. Das Mammut-Projekt „Vexations“ 20 Stunden ohne Pause Klavierspielen von Igor Levit, wird von Samstag bis Sonntag im Netz übertragen, unter anderem auf dem Twitter-Account des Pianisten.

++ Gleidingen verlagert Schützenfest ins Internet ++

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Gleidingen lässt sich sein Schützenfest nicht nehmen – trotz Corona-Krise. Der Schützenverein des Laatzener Ortsteils verlagert das Fest kurzerhand ins Internet. Die Mitglieder hätten das erst für einen Witz gehalten, sagte der Vorsitzende des Gleidinger Schützenvereins, Christian Dawideit, der dpa. Aber inzwischen gebe es etliche Zugriffe auf die Homepage. Dort soll am Samstag ab 18 Uhr ein Live-Stream aus dem Schützenhaus zu sehen sein, wo auch ein DJ auflegt. Das Fanfarenchorps werde aber wohl nicht live spielen dürfen – das habe die Region Hannover bislang nicht genehmigt, so Dawideit. Dafür wisse er von etlichen Feierwütigen, die bereits Lütje Lage für zu Hause bestellt hätten. Popcorn und Bratwurst für die Live-Stream-Zuschauer soll es übrigens auch geben – in virtueller Form. Der Erlös des Ganzen soll für einen guten Zweck sein.

++ Corona-Ausbruch bei UPS in Langenhagen - keine Zusteller betroffen ++

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Corona-Ausbruch bei UPS: Im Langenhagener Paketzentrum haben sich 72 Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt, 55 weitere müssen noch getestet werden. Das hat die Region Hannover am Donnerstag mitgeteilt. Paketzusteller sind demnach nicht von dem Krankheitsausbruch betroffen.

Dafür stünden aber die Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule hier in Hannover aber in Zusammenhang mit UPS, so die Region. Das Gesundheitsamt bittet Familien mit einem beruflichen Bezug zu UPS daher, ganz besonders auf das Auftreten eventueller Krankheitssymptome zu achten und ggf. den Hausarzt zu kontaktieren.

Amtsarzt Mustafa Yilmaz sagte heute, man verfolge die Kontakte jedes gemeldeten Corona-Falls nach, auch bei UPS, um die Infektionsketten zu durchbrechen. Laut Region trat der erste Corona-Fall bei dem Paketdienst mit den braunen Fahrzeugen bereits vor zwei Wochen auf. UPS beschäftigt in Langenhagen mehr als 1000 Mitarbeiter.

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