++ Bewerbung zur KHH 2025: Halbe Million für Hannover ++

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Rückenwind für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025: Das Land Niedersachsen hat sich entschieden den Bewerberstädten Hannover und Hildesheim – jeweils 500.000 Euro für die nächste Bewerbungsphase zur Verfügung zu stellen. Das hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Freitag mitgeteilt. Nachdem zunächst davon ausgegangenen war, dass sich die niedersächsischen Städte die Landesförderung von einer halben Million Euro teilen müssten. Mit dem Budget müssen Hannover und Hildesheim bis zum nächsten Sommer ein zweites detaillierteres Bid Book erarbeiten und konkrete Konzepte vorlegen. Erst im Herbst wird die Entscheidung fallen, wer europäische Kulturhauptstadt 2025 wird. Sollte eine der beiden Städte den Titel gewinnen, will das Land bis zu 25 Millionen Euro bereitstellen.

++ Kapselverletzung an Wurfhand: Recken-Spielmacher Olsen fällt aus ++

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Das ist bitter: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf müssen vorerst auf Spielmacher Morten Olsen verzichten. Der Däne hatte sich am Donnerstag beim Auswärtsspiel gegen die Eulen Ludwigshafen die Wurfhand verletzt. Die gute Nachricht: Bei der Untersuchung am Vormittag hatte sich der Verdacht eines Knochenbruchs nicht bestätigt. Die schlechte Nachricht: Olsen hat sich aber eine Kapselverletzung zugezogen und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Im Dezember stehen für die Recken noch vier Bundesliga-Spiele an.

++ Nachts in Linden: Transporter-Fahrer bedrängt junge Frau ++

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In Linden ist am vergangenen Wochenende eine junge Frau von einem Fremden bedrängt worden. Er wollte, dass sie in seinen Transporter steigt. Passanten eilten der Frau zur Hilfe – jetzt sucht die Polizei nach den couragierten Zeugen.

Samstagabend gegen 22:45 Uhr: Eine junge Frau ist alleine an der Posthornstraße unterwegs als plötzlich ein weißer Transporter neben ihr anhielt. Der Fahrer bot der 25-Jährigen an sie nach Hause zu fahren. Als sie ablehnte, schnitt ihr der Mann mit dem Transporter den Weg ab, stieg aus und drängte sie einzusteigen.  Glücklicherweise bekamen mehrere Passanten die Geschehnisse mit und sprachen sowohl die 25-Jährige als auch den Fahrer an. Ein Zeuge begleitete die Frau dann bis zur nächsten Haltestelle während die anderen Helfer auf den Unbekannten einredeten, der jedoch zunehmend aggressiver wurde und dann davon fuhr. Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der versuchten Freiheitsberaubung und bittet um weitere Zeugenhinweise.

++ Gewappnet für Verkehrswende: ÜSTRA will 400 Millionen Euro investieren ++

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Mit einem dicken Investitionspaket stellt die Üstra die Weichen für die Verkehrswende: Rund 400 Millionen Euro sind für die nächsten fünf Jahre vorgesehen - das hat der Aufsichtsrat der hannoverschen Verkehrsbetriebe am Freitag beschlossen. Mehr als die Hälfte davon fließt in neue Fahrzeuge. So zählt zu den Großprojekten etwa die Entwicklung und Beschaffung einer neuen Stadtbahn des Typs TW 4000 und die Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb. Aber auch der Service soll sich verbessern: bis 2021 sollen die Fahrkartenautomaten erneuert werden; bis 2023 soll es endlich WLAN für Fahrgäste geben. Neben der Üstra will auch die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover den Nahverkehr ausbauen: Auch hier sind Millionenbeträge für den Bau von neuen Stadtbahnstrecken und Hochbahnsteigen vorgesehen.

++ Bahlsen-Erbe stirbt bei Flugzeugabsturz ++

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Ein Erbe des Bahlsen-Keksimperiums ist offenbar bei einem Flugzeugabsturz in Kanada ums Leben gekommen. Zuerst berichteten kanadische Medien von dem Kleinflugzeugunfall. Demnach starb der 61-Jährige bereits am Dienstag auf dem Rückweg von Kalifornien nach Kanada. Bahlsen war auf dem Luftweg in seiner zweimotorigen Maschine unterwegs. Der Absturz ereignete sich auf "Gabriola Island" nahe der Stadt Vancouver. Ob und wie viele Passagiere an Bord waren teilten die kanadischen Behörden zunächst nicht mit. Alex Bahlsen selbst saß wohl am Steuer des Flugzeugs. Bereits vor 30 Jahren soll Bahlsen nach Kanada ausgewandert sein, offenbar arbeitete er als Fluglehrer und betrieb eine eigene Flugschule.

++ 14-Jähriger mit Omas Auto nach Frankfurt unterwegs++

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Mit dem Auto seiner Oma ist ein 14-Jähriger aus der Region Hannover rund 260 Kilometer über die Autobahn nach Frankfurt gefahren. Nach Polizeiangaben machte sich der 14-Jährige in der Nacht zu Donnerstag von Gehrden aus auf den Weg zu seiner Freundin- nach Frankfurt am Main. Die Fahrt endete erst auf einer Rastanlage in Nordhessen. Dort wurde ein Mitarbeiter auf den tankenden 14-Jährigen aufmerksam und rief die Polizei. Die Beamten ließen den Jugendlichen von seiner Mutter abholen. Gegen ihn läuft nun ein Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein.

++ Fünf-Zentner-Bombe in Brink-Hafen entschärft ++

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Eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe ist am Donnerstag in Brink-Hafen entschärft worden. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Blindgänger um 23:20 Uhr erfolgreich unschädlich gemacht. Zuvor mussten rund 6500 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Bombe war am frühen Nachmittag bei Bauarbeiten auf einem Industriegelände südlich der A2 gefunden worden. Von der Evakuierung waren die Stadtteile Brink-Hafen, Vinnhorst und Langenhagen Wiesenau betroffen. 

++ IG Metall fürchtet betriebsbedingte Kündigungen bei SITECH ++

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 Einer Mitteilung der Gewerkschaft zufolge plant die SITECH Sitztechnik GmbH einen massiven Stellenabbau am Standort Hannover. Demnach sollen über 200 der 470 Arbeitsplätze gestrichen werden. Das hat der Arbeitgeber offenbar dem Gesamtbetriebsrat mitgeteilt und zu Verhandlungen aufgefordert. Hintergrund ist offenbar, dass die Sitzfertigung für den neuen ID Buzz durch Volkswagen fremdvergeben wurde. Die Sitze sollen also nicht mehr bei der Volkswagen Tochter SITECH in Hannover gefertigt werden. Die IG Metall fordert vom Arbeitgeber eine langfristige Standortsicherung und Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen.

++ Wohnungsbrand in Rethen ++

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„Es riecht verbrannt, ein Feuer sehen wir aber nicht“: mit dieser Meldung sind die Ortsfeuerwehren Gleidingen, Rethen und Laatzen zu einem Mehrfamilienhaus in Rethen gerufen worden. Die Feuerwehr musste einen Bewohner aus einer völlig verrauchten Kellerwohnung retten. Der 47-Jährige öffnete wohl noch selbst die Tür, in die Wohnung ging dann aber doch ein mit Atemschutzmasken ausgerüsteter Trupp. Die Kräfte nahmen zwei Töpfe vom Herd und schalteten die Platten aus. Der Anwohner wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

++ Warnstreik: Verdi ruft zu Arbeitskampf bei Karstadt/Kaufhof auf ++

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Wie Verdi mitteilte soll angesichts anstehender Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden. Auch Hannover bleibt nicht von den Warnstreiks verschont. Mitarbeiter von Karstadt/Kaufhof und Douglas legten am Donnerstag ab 10 Uhr die Arbeit nieder um auf die nach Angaben der Gewerkschaft- zu geringe Bezahlung im Handel in der Innenstadt- aufmerksam zu machen. Die Gewerkschaft kritisiert insbesondere, dass die Gehälter der Kaufhof Beschäftigten offenbar nach unten angepasst werden sollen. "Die Sanierung des Unternehmens dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden“ hieß es von Verdi. Darüber hinaus herrscht bereits seit einigen Monaten die Sorge, dass eines der vier Häuser in Hannover geschlossen werden könnte. Bedenken die gestern wohl noch ausgeweitet wurden; Karstadt Kaufhof gab die Übernahme von „Sportscheck“ aus der Otto-Gruppe bekannt. Damit gehören nun fünf Filialen in Hannover zum Karstadt Kaufhof Konzern.  

++ Bon-Pflicht: Althusmann fordert Neuregelung ++

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„Die Bon-Pflicht kommt uns nicht in die Tüte“: Unter diesem Motto haben hunderte Bäcker vor Wochen Brötchen an Landtagsabgeordnete verteilt. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat die Bon-Pflicht am Mittwoch erneut kritisiert und von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine bessere Lösung gefordert.

Nutzen und Aufwand stünden in keinem Verhältnis. Nur ganz wenige Kunden wünschten einen Bon, und die Bäcker müssten sich dann auch noch um die Entsorgung kümmern, so Althusmann. Es könne nicht sein, dass Bäckereien mehr Zeit in Bürokratie steckten als in Brot und Brötchen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat wegen der anhaltenden Kritik angekündigt, die Bon-Pflicht zu überprüfen. Sie soll zum 1. Januar bundesweit in Kraft treten.

++ 96-Trainer Kocak: Spieler sollen kämpfen ++

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Hannover 96 hat die vergangenen beiden Spiele gewonnen und ist erstmal raus aus dem Tabellenkeller. Ausruhen dürfen sich die „Roten“ deshalb aber nicht. Trainer Kenan Kocak soll es nämlich gar nicht gern sehen, wenn Spieler dächten, nun gehe alles von selbst. Das tue es nämlich nicht, so Kocak gegenüber der „Bild“. Wer einen Stammplatz in der Mannschaft wolle, der müsse kämpfen, so der Trainer. Zuletzt saßen unter anderem Marvin Duksch, Edgar Prib und Dennis Aogo auf der Bank. Ob sich das ändert, wissen wir spätestens übermorgen am Freitag, dann spielen die „Roten“ auswärts in Bochum.

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