++ Brandsätze im Finanzamt: Angeklagter soll Millionen am Fiskus vorbei geschleust haben ++

Rund 1,2 Millionen Euro soll er am Fiskus vorbei geschleust haben – der Unternehmer, der sich derzeit vor dem Landgericht wegen der Brandsätze im Finanzamt Hannover-Süd verantworten muss. Das berichtet die NP unter Berufung auf Steuerprüfer.

Der 66-Jährige aus Wennigsen hatte gestern gestanden, 2017 insgesamt drei Brandsätze in dem Gebäude an der Göttinger Chaussee in Ricklingen versteckt zu haben. Durch das Feuer sollten Akten vernichtet werden, der Unternehmer wollte eine Steuernachforderung über 300.000 Euro hinauszuzögern. Die Brandsätze explodierten jedoch nicht, weil das Benzin vorzeitig auslief. Der 66-Jährige muss sich wegen versuchter Brandstiftung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Er entschuldigte sich gestern für die Taten. Der Prozess wird fortgesetzt.

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