++ Weltweite Klimastreiks: Fridays for future protestieren diesmal anders ++

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Der hannoversche Ableger von Fridays for future disponiert für seine Klimaproteste um. Da Menschenmassen derzeit nicht auf der Straße zusammenkommen dürfen, rufen die Aktivisten für Freitag zu alternativen Protestformen auf. Vor dem Trammplatz können Menschen vormittags Plakate ablegen. Die Aktion soll live bei Youtube gestreamt werden. Außerdem soll es laut der hannoverschen Demonstranten Banner an Fenstern, Botschaften auf Gehwegen und Flyer geben. Am Freitag demonstriert die Fridays for future-Bewegung weltweit für mehr Klimagerechtigkeit. Viele Protestaktionen finden online statt.

++ Wegen Corona: Schulleiterverband fordert Abi-Absagen ++

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In Hannover wird weiterhin über das anstehende Abitur diskutiert. Der niedersächsische Verband der Schulleiter forderte nun, schulische Abschlussprüfungen doch noch abzusagen. Stattdessen müssten sie sowohl im Abitur als auch in Real-, Haupt- und Oberschulen freiwillig stattfinden, berichtet der NDR. Die Prüfungen durchzuziehen berge Gesundheitsrisiken mit unabsehbaren Folgen, hieß es von dem Verband in Hannover. Denkbar sei, dass Schüler sich auch nach einem Gesundheitscheck noch anstecken könnten. Unklar sei, ob dann alle Mitschüler in Quarantäne müssten. Auch Corona-Symptome während der Prüfungen seien laut dem Verband möglich. Die Schulleiter bezweifeln außerdem angesichts der aktuellen Lage faire Bedingungen. Das Kultusministerium hält bislang daran fest, die Abschlussprüfungen durchzudrücken.

++ #abstandsbruder: Enercitys "warme Brüder" halten jetzt Abstand ++

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Auch die drei warmen Brüder in Linden halten jetzt Abstand. Enercity lässt sein Heizkraftwerk mal wieder neu erstrahlen. Diesmal, um nach eigenen Angaben ein Zeichen für Social Distancing zu setzen. Dafür wurde der mittlere der drei Türme symbolisch abgedunkelt. Darauf zu lesen ist der Schriftzug "#abstandsbruder". Montagabend um 21 Uhr war die Illumination erstmals zu sehen, in denen die beiden äußeren warmen Brüder also Abstand zueinander hielten. Geplant ist die Leuchtaktion bei Enercity täglich bis zum 30. April.

++ Keine Maskenpflicht: Region Hannover richtet sich nach Land ++

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Das Tragen von Schutzmasken wird empfohlen, eine mögliche Pflicht lehnt die Region Hannover aber weiterhin ab. Man orientiere sich weiterhin an den Vorgaben des Landes, sagte eine Regionssprecherin. Ministerpräsident Stephan Weil hatte zuletzt nicht mehr ausgeschlossen, dass eine landesweite Maskenpflicht an bestimmten öffentlichen Räumen kommen könnte. Die Stadt Wolfsburg war zuletzt von sich aus vorgeprescht: Dort müssen seit gestern Schutzmasken in Geschäften, Arztpraxen und Bussen getragen werden. Auch Braunschweig zog nun nach und verordnete eine Maskenpflicht ab kommenden Samstag.

++ Starke Nachfrage: Weitere Wertstoffhöfe öffnen in der Region Hannover ++

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 Nachdem die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) bereits die ersten Wertstoffhöfe wieder geöffnet hat, sollen ab Mittwoch drei weitere folgen: Und zwar die Wertstoffhöfe im Sahlkamp, in Ledeburg und in Neustadt. Zunächst werden allerdings nur Sperrabfälle und pflanzliche Gartenabfälle angenommen – bis nächste Woche Dienstag. Dann werden die 13 geöffneten Wertstoffhöfe wieder alle Arten von Abfällen und Wertstoffen entgegennehmen. Im Mai soll auch wieder die Sperrmüllabfuhr aufgenommen werden. Aha will ab nächster Woche Termine vergeben, die erste Abfuhr wird für Mitte Mai geplant.

++ Finanzielle Anerkennung für Pflegekräfte: Pflegekammer nimmt Land in die Verantwortung ++

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Applaus sei schön, Merci eine nette Geste, aber die Miete könne davon niemand zahlen, heißt es in einem Statement der Pflegekammer Niedersachsen. Sie fordert eine finanzielle Anerkennung in Zeiten der Corona-Krise. Solange die Pandemie das Gesundheitswesen in Atem hält, müsse es neben einer einmaligen Bonuszahlung von 1.500 Euro auch eine monatliche Gefahrenzulage für Pflegende geben, heißt es in der Mitteilung. Die Pflegekammer nimmt dabei das Land Niedersachsen in die Pflicht – die Verantwortung dürfe nicht auf die Arbeitgeber abgeschoben werden. Zwei Bundesländer haben einen Pflegebonus bereits auf den Weg gebracht: In Schleswig-Holstein bekommen Pflegekräfte einmalig 1.500 Euro. In Bayern sind es 500 Euro bei mehr als 25 Arbeitsstunden pro Woche. Wer weniger arbeitet, erhält 300 Euro.

++ Krankschreibung per Anruf: Bundesausschuss gibt doch wieder grünes Licht für Ausnahmeregel++

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Wer eine Atemwegserkrankung hat und eine Krankschreibung braucht, darf nun doch zuhause bleiben. Eine telefonische Krankschreibung ist wieder möglich. Nach massiver Kritik hat der Gemeinsame Bundesausschuss der Gesundheitsminister*innen seinen Beschluss von vergangenen Freitag wieder zurückgenommen. Er sah eigentlich vor, dass Patient*innen für eine Krankschreibung  wieder in einer Arztpraxis vorstellig werden müssen. Für Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann eine klare Fehlentscheidung. Auch sie hatte den Bundesausschuss aufgefordert die telefonische Ausnahmeregelung im Sinne des Covid -19-Schutzes bis auf weiteres zu verlängern. Wenn Menschen mit Atemwegserkrankungen wieder die Praxen aufsuchen müssen, erhöhe dies das Risiko einer Ansteckung, so die Ministerin. Und zwar für alle Beteiligten.

++ ÖPNV: Üstra fährt noch außerplanmäßig / S-Bahn stockt auf ++

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Nachdem seit diesem Montag viele Geschäfte wieder geöffnet sind, kehrt in Hannover ein Stück Normalität zurück. Auch im öffentlichen Nahverkehr sollen die Kapazitäten allmählich wieder angehoben werden. Die Westfalenbahn fährt laut Mitteilung des GVH ab Montag (20. April) wieder regulär. Bei der S-Bahn werden zunächst längere Züge eingesetzt – der reguläre Fahrplan kann noch nicht eingehalten werden, auch aus Personalmangel, erklärte die Region Hannover. Bei Üstra und Regiobus ändert sich vorerst noch nichts: Beide Verkehrsunternehmen fahren wie gehabt nach Sonderfahrplan. Das könnte sich ändern, wenn in genau einer Woche der Schulunterricht wieder losgeht. Details wurden noch nicht bekanntgegeben.

++ Hannovers Innenstadt lebt wieder: Viele Geschäfte dürfen öffnen ++

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Viele Geschäfte in der Region Hannover dürfen seit diesem Montag wieder öffnen. Darunter KfZ- und Fahrradhändler, Bekleidungsgeschäfte, Buchhändler und auch ganze Einkaufszentren wie die Ernst-August-Galerie oder das A2 Center in Altwarmbüchen, zumindest unter Auflagen. Möbelhäuser kündigten an, nur einen Teil der Verkaufsfläche zu öffnen, um unter der gesetzten maximalen Verkaufsfläche von 800 m² zu bleiben. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann betonte: Die Gesundheit stehe an erster Stelle. Es gelten weiterhin die Abstands- und Hygienebestimmungen. Kunden müssen also mit kontrollierten Einlässen, Abstandsmarkierungen und Schutzscheiben an den Kassen rechnen. Die Maßnahmen können aber je nach Geschäft unterschiedlich aussehen: Konkrete Vorgaben aus der Politik gab es für die Händler nicht.

++ Auch Geschäfte in Malls dürfen wieder öffnen ++

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Ab Montag dürfen die ersten Geschäfte wieder öffnen. Und zwar bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern und unter Auflagen der Abstands- und Hygieneregeln. Wie der Krisenstab der Landesregierung am Freitag bekannt gegeben hat, dürfen in Niedersachsen auch die kleinen Geschäfte in Shopping-Centern wieder öffnen. Bislang waren sich die Minister darüber noch uneinig gewesen. Von der neuen Regelung profitieren dann unter anderen auch die Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof, das A2-Center in Altwarmbüchen oder das Leine-Center in Laatzen. Die Läden in diesen Shopping-Malls dürfen ab Montag nun also auch wieder öffnen, wenn sie eine Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter vorweisen können. Unabhängig von der Größe dürfen ab Montag auch der Kraftfahrzeug- und Fahrradhandel sowie Buchhandlungen wieder öffnen. In der neuen Corona-Verordnung des Landes ist auch geregelt, dass Großveranstaltungen bis Ende August verboten sind. Und zwar alle Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen mit mehr als 1000 Menschen.

++ Changde spendet 50.000 Masken an Hannover ++

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Hannovers chinesische Partnerstadt Changde zeigt Solidarität und hat 50.000 Schutzmasken an die Landeshauptstadt und das Deutsche Rote Kreuz gespendet. Die Mund-Nasen-Schutzmasken sind am Freitag in Hannover eingetroffen. Die Stadt wird die Masken unter anderem bei ihrem Rettungsdienst und der Feuerwehr einsetzen sowie in Bereichen der Stadtverwaltung verteilen, die mit hilfsbedürftigen Menschen arbeiten, wie zum Beispiel den städtischen Senioren- und Pflegeheimen. Hannover und Changde pflegen seit zehn Jahren gute Beziehungen. Die chinesische sechs-Millionen-Metropole hat sogar eine eigene Hannover Straße.

++ Schulunterricht startet gestaffelt und in kleineren Klassengrößen ++

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Ab dem 27. April läuft die Schule in Niedersachsen wieder an – schrittweise und eingeschränkt.  Zuerst starten nur die Abschlussklassen dann folgen nach und nach die jüngeren Schüler. Eine Rückkehr zur Normalität wird es aber nicht sein. Der Unterricht wird anders stattfinden als vor Corona. Das hat Kultusminister Grandt Hendrik Tonne jetzt deutlich gemacht. In allen Schulen gelten weitreichende Schutzmaßnahmen, vor allem bei Hygiene und Abstand. So sollen zum Beispiel nicht alle Schüler zeitgleich in die große Pause gehen. Und es wird nicht in voller Klassenstärke unterrichtet. Eine Hälfte der Klasse bleibt zu Hause und bekommt Aufgaben, die andere geht zur Schule. Regelmäßig wird gewechselt.  Die Aufteilung in Gruppen soll den nötigen Abstand zwischen den Schülern schaffen. Ab sofort werden die Schulen laut Kultusministerium umfassend darüber informiert, wie der Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen laufen soll.

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