++ Corona-Drive-In Testzentrum zieht um ++

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Auch in Hannover werden immer mehr Menschen auf das Corona-Virus getestet. Wegen des großen Andrangs zieht Hannovers provisorisches Testzentrum nun um. Vom Drive-In Standort in Döhren in eine größere Halle. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen bestätigt. Dort stehen dann deutlich mehr Fahrspuren für die Patienten zur Verfügung, die in ihren Autos vorfahren um durch das geöffnete Fenster getestet zu werden. Auch das medizinische Personal vor Ort wird noch einmal kräftig aufgestockt. Auf diese Weise sei es möglich noch mehr Verdachtsfälle zu überprüfen. Getestet werden aber auch an der größeren Drive-In Station nur angemeldete Patienten, die über den Hausarzt einen Termin bekommen haben. Wer auf eigene Faust vorbeifährt, wird nicht untersucht.

Corona: Land schnürt Finanzpaket für Wirtschaft ++

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Das Land Niedersachsen hat ein Finanzpaket vorgestellt, das die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft auffangen soll. So werden insgesamt 4,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zum einen soll es schnelle Hilfe für die Unternehmen geben und zum anderen sind davon 1,4 Milliarden Euro für das Gesundheitswesen vorgesehen. Die Zahlen hat das Kabinett am Dienstag in einem Nachtragshaushalt fixiert. Am Freitag soll das Finanzpaket im Haushaltsausschuss besprochen und in der kommenden Woche im Parlament beschlossen werden.

++ Erster Corona-Infizierter wieder gesund ++

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Es gibt eine erste gute Nachricht in der ganzen Corona-Krise zu vermelden. Der erste Patient aus der Region Hannover der sich mit dem Corona-Virus infiziert hatte ist wieder gesund. Der Mann aus Uetze sei genesen und wohlauf, teilte das Gesundheitsamt am Diensta mit. Außerdem sagte Behördenchef Mustafa Yilmaz, dass sich derzeit nur eine niedrige einstellige Zahl von Infizierten in den Krankenhäusern befindet. 90 Prozent der Krankheitsfälle verliefen derzeit in der Region mild. Dennoch geht das Gesundheitsamt davon aus, dass auch hier die Zahl der Infizierten zunächst sprunghaft ansteigen wird.

++ Zunehmender Rückstau: 1.000 Menschen in der Region warten auf Corona-Testergebnis ++

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Das Gesundheitssystem kommt weiter nicht mit dem Testen hinterher. Allein in der Region Hannover warten rund 1000 Verdachtspersonen auf ihr Ergebnis, das erklärte die Kassenärztliche Vereinigung KVN laut Zeitungsberichten. Die Tendenz sei steigend. Man gehe davon aus, dass sich die Anfragen für einen Coronatest täglich jeweils verdoppeln werden. Viele der Wartenden sitzen auf heißen Kohlen, da sie vorsorglich in Isolation müssen. Hausarztpraxen und Testzentrum arbeiten bereits am Limit.

++ Land verhängt schärfere Maßnahmen im Kampf gegen Corona-Virus ++

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Land untersagt alle öffentlichen Veranstaltungen - Schließung aller Freizeit- und Kultureinrichtungen und Teile des Einzelhandels

Die Landesregierung hat am Montag weitere weitreichende Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen. Sie orientiert sich dabei eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie.

Ministerpräsident Stephan Weil erklärt dazu: „Wie angekündigt sind weitere Maßnahmen notwendig, mit denen wir die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen wollen. Damit verbunden sind auch weitere Einschränkungen für die Menschen in Niedersachsen, für die wir um Verständnis bitten müssen.“

Angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Europa, Deutschland und Niedersachsen kündigt Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann folgende Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 an: „Wir haben die Gesundheitsbehörden angewiesen, alle öffentlichen Veranstaltungen sowie private Versammlungen in Niedersachsen zu untersagen. Auch sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind ab Dienstag zu schließen. Das gleiche gilt für die Teile des Einzelhandels, die nicht für den täglichen Bedarf erforderlich sind.“

Ausdrücklich nicht geschlossen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel.

„Für diese Bereiche setzen wir das Sonntagsverkaufsverbot bis auf weiteres aus. Die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit den Dingen des täglichen Bedarfs bleibt gesichert“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „All diese Maßnahmen sind mit dem Bund und den anderen Bundesländer abgestimmt. Die Menschen erwarten in diesen Zeiten zu Recht, dass der Staat so eindeutig und einheitlich wie möglich auftritt und Sicherheit gibt. Mein Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte halten Sie sich an die Vorgaben und nutzen Sie auch in ihrem privaten Umfeld alle Möglichkeiten, Infektionen vorzubeugen. Es geht um unser aller Gesundheit, insbesondere aber auch um die Gesundheit von älteren und vorerkrankten Menschen.“

Die Schließung von Kultur- und Freizeiteinrichtungen werde unter anderem Diskotheken, Kinos, Clubs, Fitnessstudios, Saunen und Schwimmbäder betreffen, so die Ministerin. Auch Spielplätze seien betroffen: „Wir setzen das gesellschaftliche Leben jetzt für einige Wochen weitgehend aus, um die Infektionsketten und die Dynamik des Geschehens zu brechen. Die Entwicklung der Fallzahlen in Niedersachsen ist nicht so drastisch wie anderswo, aber weiterhin ausgesprochen dynamisch. Wir handeln konsequent, um die weitere Ausbreitung des Virus entscheidend zu verlangsamen.“

Der entsprechende Erlass des Gesundheitsministeriums beinhaltet darüber hinaus ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischen Einrichtungen.

„Alle privaten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern werden untersagt. Wir müssen insbesondere die besonders gefährdeten Gruppen vor einer Ansteckung schützen“, so Ministerin Reimann.

Das Verbot wird ebenfalls für Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen gelten, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt. Also beispielsweise für Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken sowie stationäre Betreuungseinrichtungen. Ausnahmen vom Besuchsverbot gelten lediglich für die Besuche von Eltern auf Kinderstationen, von Vätern auf Entbindungsstationen und für die Besuche von Angehörigen auf Palliativstationen.

Die Maßnahmen sind zunächst befristet bis zum 18. April.
 

Der Krisenstab der Landesregierung wird am Dienstag auf der Grundlage der Leitlinien des Bundes und der Länder einen weiteren Erlass vorbereiten. Dieser wird konkrete Regelungen zu Gaststätten, Restaurants und Hotelbetrieben beinhalten. Grundsätzlich soll verfügt werden, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können. Für Restaurant und Speisegaststätten wird geregelt werden, dass sie generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens bis 18 Uhr zu schließen sind.

 

Quelle: Land Niedersachsen

++ Region Hannover zählt 121 Corona-Infizierte ++

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Wie lange haben in Hannover noch Bars, Restaurants oder Kinos geöffnet? In anderen Bundesgebieten wurden sie bereits geschlossen. Die niedersächsische Landesregierung kündigte bereits an, Montag weitere Maßnahmen bekanntzugeben. Auch die Region will am Nachmittag über den aktuellen Stand informieren. Die aktuellen Infektionszahlen im Überblick: 

Landeshauptstadt Hannover: 57 Fälle
Barsinghausen: 1 Fall

Burgwedel: 8 Fälle

Garbsen: 5 Fall

Hemmingen: 1 Fall

Isernhagen: 3 Fälle

Laatzen: 2 Fall

Langenhagen: 4 Fälle

Neustadt: 2 Fälle

Pattensen: 2 Fälle

Ronnenberg: 4 Fälle
Seelze: 5 Fälle

Springe: 7 Fälle

Uetze: 10 Fälle

Wedemark: 4 Fälle

Wennigsen: 2 Fälle

Wunstorf: 4 Fälle

Quelle: Region Hannover, Stand 11.20 Uhr

 

++ TUI streicht Reisen bis zum 27. März ++

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Nachdem das Auswärtige Amt mittlerweile von allen nicht notwendigen Auslandsreisen abrät, hat der hannoversche Touristikkonzern TUI das Reisegeschäft vorerst komplett auf Eis gelegt. Die Maßnahme gilt bis einschließlich 27. März 2020. Urlauber sollen weiter zurückgeholt werden. Nach Angaben des Konzerns sind die meisten Rückflüge sichergestellt. Andernfalls würde der Reiseveranstalter aktiv auf die betroffenen Urlauber zugehen.

++ Coronakrise: Schulen und Kitas zu/ Üstra reduziert Fahrten ++

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Das öffentliche Leben kommt in Hannover zunehmend zum Erliegen. Angesichts der Coronakrise bleiben Schulen und Kitas ab Montag geschlossen. Vorgezogene Osterferien gibt es somit 5 Wochen lang, mindestens bis zum 20. April. Viele berufstätige Eltern sehen sich dadurch einem akuten Betreuungsproblem ausgesetzt. Notbetreuung gibt es zwar, allerdings nur für die wenigsten. Konsequenzen gibt es seit Montag auch für den öffentlichen Nahverkehr. Üstra und Regiobus haben einen abgespeckten Sonderfahrplan eingerichtet. Stadtbahnen fahren größtenteils nur noch viertelstündig statt zehnminütig, am Abend sowie früh morgens nur noch halbstündlich. Auch öffentliche Einrichtungen wie Behörden, Bibliotheken oder Museen bleiben geschlossen.

++ Corona legt Niedersachsen lahm: Schulen, Kitas und andere Einrichtungen werden geschlossen ++

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Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, bleiben Schulen, Hochschulen und Kitas landesweit ab Montag geschlossen. Ebenso die meisten städtischen Einrichtungen und Behörden hier in Hannover, das haben Landesregierung und Stadtverwaltung am Freitag angekündigt. Auch die Region streicht alle öffentlichen Veranstaltungen.

Ministerpräsident Stephan Weil sagte, das öffentliche Leben werde nun etwas runtergeschaltet. Alle Menschen in Niedersachsen seien aufgerufen, Hygienevorschriften zu befolgen, um vor allem ihre Mitbürger nicht anzustecken.

Die evangelisch-lutherische Kirche empfiehlt ihren Gemeinden die Absage aller Gottesdienste bis 19. April – also auch über Ostern.

++ Zwangspause wegen Corona: 96-Spiel gegen Dresden abgesagt ++

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Das Heimspiel von Hannover 96 gegen Dynamo Dresden am Sonntag ist abgesagt. Das hat die Deutsche Fußball-Liga DFL am Freitag mitgeteilt. Grund sind die beiden Corona-Fälle bei den „Roten“. Abwehrspieler Timo Hübers und Linksverteidiger Jannes Horn haben sich mit dem Virus infiziert, alle Profis sind in häuslicher Quarantäne. Dynamo Dresden hatte bereits angekündigt, nicht nach Hannover kommen zu wollen.

Die DFL will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der Zweiten Liga komplett unterbrechen. Die Corona-Pause soll bis zum 2. April gehen.

++ Wegen Corona: Gibt es vorgezogene Osterferien? ++

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Gibt es ab Montag vorgezogene Osterferien? Die Niedersächsische Landesregierung will am Freitag darüber informieren, wie die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden soll. Mehrere Medien hatten am Donnerstag unter Berufung auf den Krisenstab berichtet, dass die Schulen ab Montag geschlossen bleiben sollen. Planmäßig beginnen die Osterferien am 30. März, letzter Schultag ist der 27.

Für die bevorstehenden Abi-Prüfungen bereitet das Kultusministerium derzeit Notfallpläne vor.

In der Region Hannover haben sich bis zum Donnerstagnachmittag nach offiziellen Angaben 45 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, das waren 14 mehr als am Vormittag. Rund 350 Menschen befinden sich laut Region in Quarantäne.

++ Busse im Corona-Modus: Einstieg nur noch hinten ++

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Kein Einstieg mehr vorne beim Fahrer: Üstra und Regiobus verschärfen ihre Hygienemaßnahmen wegen des Corona-Virus. So soll der Zustieg in Busse künftig nur noch hinten möglich sein, die erste Sitzreihe hinter dem Fahrer soll abgesperrt werden, um das Personal zu schützen. Das haben Üstra und Regiobus am Donnerstag mitgeteilt. Zudem sollen die Türen sämtlicher Busse und Stadtbahnen ab morgen immer automatisch öffnen und nicht mehr auf Knopfdruck. Bei den alten grünen Stadtbahnen vom Typ TW 6000 sollen zudem die vordersten und hintersten Türen geschlossen bleiben.

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